indaschwäbschaeinsabahna…
(nein, das natürlich nicht. außerdem kann mein neffe das sowieso viel besser als ich….)
Zugfahren in Australien ist angeblich etwas sehr Tolles. Züge werden dort nicht einfach benutzt, um von A nach B zu kommen, sondern sind auch (oder gerade) wegen der wunderschönen Streckenführung sehr beliebt.
Außerdem sind die Preise (im Gegensatz zu Deutschland) erschwinglich, und für Studenten/Backpacker gibts obendrein Ermäßigungen.
Australien ist groß. Fliegen ist natürlich die schnellste Möglichkeit, sich fortzubewegen, aber per Zug oder Bus wird einem zudem noch ein spektakulärer Ausblick geboten – sei es auf das Meer, zerklüftete Küsten, grüne Urwälder oder einfach auf die endlose Leere des Outback. Und genau aus diesem Grund will ich oft den Zug nehmen, mich zurücklehnen und aus dem Fenster sehen, während die Landschaft an mir vorbeizieht. (Ich hab ja schon in Skandinavien festgestellt, dass das eine sehr angenehme Art des Reisens ist.)
Eine kurze Beschreibung der bekanntesten „Railtracks“:
the indian pacific
… heißt so, weil er den ganzen kontinent vom Indischen Ozean (Perth) bis zum Pazifik (Sydney) durchquert. Der Indian Pacific ist (nach der Transsibirischen Eisenbahn) die zweitlängste Zugstrecke der Welt und läuft geradewegs
durch die Nullarbor Plain.
the ghan
… heißt so, da seine schienen genau auf einem alten Kamel-Pfad von Adelaine nach Darwin. Und diese Kamele kamen aus – na?- Afgahnistan. Die Strecke zieht sich von Nord nach Süd durch den Kontinent und führt unter anderem durch Alice Springs, die nächstgrößere Stadt im Umkreis des Ayers Rock
the sunlander
… heißt so, naja, weil er eben so getauft wurde. Der Sunlander fährt an der Ostküste entlang, zwischen Brisbane im Süden und Cairns im Norden.
kuranda scenic
diese Eisenbahn führt von Cairns durch eine üppige Tropenlandschaft zur Kuranda Station, einem Bahnhof, der ![]()
einem wildromantischen botanischen Garten gleichen soll. Die Fahrt dauert eineinhalb Stunden (einfach) und bietet Ausblicke auf Schluchten und Wasserfälle, führt über zahllose Brücken und durch insgesamt 15 Tunnel.
Außerdem gibt es auch in Australien „Greyhounds“, die fast alle sonstigen Orte und Sehenswürdigkeiten anfahren