ab in die mitte

August 2, 2007

surfers paradise

war sehr schoen. brad und mark haben ein apartment gemietet, und zusammen mit charlotte hab ich ein paar tage bei denen gewohnt. neben einem ausgiebigen stadtbummel und einem besuch in einem riesenshoppingmalldorfstadt (RIESIG!), haben wir auch einen ausflug nach byron bay und nimbin gemacht.
am naechsten morgen (aufstehen um 05:00 uhr) hat charlotte mich dann zum flughafen gefahren, und dann gings nach…

alice springs

mittags dort angekommen, hab ich den restlichen tag auf erkundungstour in der stadt verbracht, aber… es ist nicht wirklich viel zu alice springssehen. alice springs ist winzig. auf meinem weg zurueck zum hostel war dann auf einmal ein huegel im weg, und als ich mich aufmachte, diesen zu erklimmen, wurde ich mit einem spektakulaeren sonnenuntergang belohnt.
am naechsten morgen (aufstehen um 05:00) startete die 3-tages-camping-wandertour ins rote herz, zuerst zum

kings canyon

wow. viel wandern, viel „treppen“steigen, aber… wahnsinnig schoen. leider sind die fotos nicht mal halb so eindrucksvoll wie die realitaet. mitten in dem canyon gibt es waterholes, umgeben von palmen – gennant der garten eden. wuerde man nicht fuer moeglich halten, wenn man die bergformation von aussen sieht. dort haben wir dann eine kurze pause eingelegt und gebadet (eiskalt! brr!), und dann sind wir zu unserem campingspot gefahren. unterwegs, passend zum mondaufgang, haben wir einen kurzen stop eingelegt und feuerholz gesammelt. an der final destination fuer den ersten tag angekommen, haben wir die swags ausgerollt und ein feuerchen gemacht, toepfe draufgestellt und ein festmahl gekocht!
am naechsten morgen (aufstehen um 05:15) ging es dann richtung

kata tjuta und uluru

die olgasvor dem eigentlichen hoehepunkt der reise haben wir noch bei den olgas (kata tjuta) einen stop eingelegt. die olgas sind ungefaehr gleichzeitig mit ayers rock entstanden, als ein anderes, uraltes, riesengrosses gebirge langsam zerfallen ist und flussabwaerts getragen wurde.
wieder eine wanderung, stop im culural center, und dann endlich! weiter zum ayers rock. ihr wusstet wahrscheinlich, dass es kein richtiges gebirge ist, sondern nur ein grosser stein, aber wusstet ihr auch, dass die vertikalen linien eigentlich sedimentschichten sind? dieser „stein“ hat sich ueber die jahrtausende um 90 Grad gedreht… schwer zu glauben, hm? ich habe bestimmt tausende von fotos gemacht… einfach beeindruckend. wir sind halb um den berg rumgelaufen, haben dann am parkplatz auf den sonnenuntergang gewartet. als wir schliesslich abgefahren sind, hat der ganze bus (auf scotts wunsch) „we are the campions“ mitgegroelt, und alle anderen „normalen“ tourbusinsassen haben uns verwirrt nachgeschaut.
am naechsten morgen (aufstehen um 05:30) ging es dann nochmal zum ayers rock, um ihn auch im sonnenaufgangslicht zu ayers rocksehen (WOW!), dann sind wir nochmal am fuss entlanggelaufen, diesmal hat uns scott dreamtime-stories erzaehlt. jede steinformation, jede schattierung und hoehle hat eine eigene entstehungsgeschichte, leider kennen wir nur sehr wenige davon – diese geschichten sind heilig. genauso wie der berg selbst uebrigens (was aber an diesem morgen einige leute nicht davon abgehalten hat, den berg trotzdem zu besteigen).
schliesslich haben wir uns in den bus gesetzt und sind wieder nach alice springs geduest, haben ein bisschen gefeiert und sind dann erleichtert in richtige betten gefallen. (wobei ich anfuegen muss, dass die swags (=eine mischung aus schlafsack und zelt mit eingebauter isomatte) sehr warm und komfortabel waren)

oh ja, tierchen haben wir gesehen: neben viiieeelen fliegen und ameisen war da ein emu an der tankstelle, kamele auf der farm, ein zamer dingo und kaenguruhs am strassenrand – sowie ein paar wildpferde.

fotos vom trip gibts wie immer hier

alice springs

heute haben wir den tag dann sehr chillig begonnen – botanischer garten und dann im schatten vor den royal flying doctors australia im gras gelegen und entspannt. irgendwie waren wir wie die 10 negerlein – so ungefaehr jede stunde ist einer von unserer (sowieso schon geschmolzenen) ayers-rock-familie verschwunden, um wegzufliegen oder -fahren. jetzt sind noch jess, joyce, jill und ich uebrig, und wir alle bleiben noch bis samstag.


cape tribulation

Juli 24, 2007

an meinem freien tag hab ich mich aufgemacht, um zum cape tribulation zu fahren – in einem kleinen, weissen, gemieteten auto. und ich kann euch sagen: das automatik-getriebe war sehr viel komplizierter, als es das links-fahren jemals gewesen waere!

mit der faehre ueber den daintree river, war meine erste station ein „rainforest discovery center“ – tony hatte es mir empfohlen, also hab ich halt mal hingeschaut. ich war noch nicht ganz sicher, ob ich auch reingehen wuerde, da es um die 30$ kostete – aber „it’ll be well worth the money“ – so tony und leonore.
ich schaue mir das foyer also mal an, und gehe dann – na, was macht man vor einem solchen kultureven? – richtig, man geht auf die toilette. ich oeffne also die tuere, und das erste, was mir ins auge faellt, ist das hier: spinne1.jpg

…wenn es irgendein anderes kuscheltier, von mir aus auch reptil oder insekt, gewesen waere, hatte ich natuerlich sofort meine hand danaben gelegt, um euch so anhand des fotos zu beweisen, dass dieses tierchen GROSS war – aber eine thekla? no, never! also muesst ihr mir so glauben. und ich uebertreibe nicht! dieses ding war nicht nur ein bisschen groesser, als unsere spinnen in deutschland (die mir ja schon reichen!), nein, nicht mal handflaechengross – diese spinne war locker so gross wie meine ganze hand! mit weit ausgestreckten fingern!
ihr koennt mir glauben, mein entschluss hat ganz schoen gewackelt. ich waere fast rueckwaerts wieder aus dem laden rausgegangen! wenn schon im toilettenvorraum solche viecher sitzen, NICHT hinter glas, was soll dann erst werden, wenn ich mal richtig im discovery center drin bin?
aber naja, die dame am schalter war dann doch sehr nett, hat mir erklaert, was mich erwartet, und hat mich gefragt, ob ich den „huntsman“ gesehen habe? der saesse schon laenger da, letzte woche waere er sogar IN den toiletten selber gewesen – so, dass man ihn erst sieht, wenn man die tuere schliesst. na, da hatte ich ja nochmal glueck, oder? ich haette mich nie wieder rausgetraut…

alles in allem bin ich aber wirklich froh, dass mich die spinne nicht abgeschreckt hat, denn es war superinteressant – ein spaziergang in verschiedenen hoehen des regenwalds, mit infos zu den jeweiligen pflanzen und bewohnern…
weiter gings dann mit einem kurzen besuch bei einer ice-creamery, die alles selber machen – will heissen, milch von eigenen kuehen, fruechte von eigenen baeumen, honig von eigenen bienen usw., dann ein kurzer mangroven-boardwalk und strandaufenthalt, bevor ich dann …naja, ich schaetze, ich bin einfach zu weit gefahren. die strasse war keine strasse mehr, und ich war nicht sicher, ob ich hier ueberhaupt sein darf mit meinem gemieteten auto – aber ich wurde mit anblicken wie diesem hier belohnt!wasserfall

mittlerweile ist es samstag, morgen ist „show“ (so etwas wie ein jahrmarkt) in mossman, und am mittwoch fliege ich von cairns nach brisbane. die letzten tage sind angebrochen…

PS:mittlerweile ist es sogar schon dienstag, die 3 amerkanischen maedels und ich waren auf der show, haben martin (von airlie beach und magnetic island) gestroffen, er hat uns kostelos autoscooter verschafft und wir hatten nen echt netten abend. morgen gehts nach surfers paradise, ich wohne fuer ein paar tage bei brad und mark und charlotte.


cairns und kuranda

Juli 11, 2007

cairns ist eine stadt fast wie jede andere auch – nur waermer und mit dschungelteilen in der innenstadt. ansonsten – halb so gross wie augsburg und nicht viel zu sehen.

dafuer kann man von hier aus tolle ausfluege machen – zum einen raus zum great barrier reef, in den daintree-rainforest und nach kuranda (was ich gestern gemacht habe)

kuranda ist eigentlich auch nix besonderes – hier ist der weg das ziel. auf dem hinweg bin ich scenic railwaymit der kuranda scenic railway gefahren, vorbei an wasserfaellen und ueber bruecken und druch handgegrabene tunnel.

dann hab ich mich ein bisschen im schmetterlingspark rumgetrieben (enttaeuschend, da hab ich ja beim raften mehr und schoenere schmetterlinge gesehen!), hab mich von linda auf ihrer kraeuterfarm rumfuehren lassen (dafuer umso interessanter!) und hab mich schliesslich verlaufen – ich kam gerade von einem spaziergang am fluss entlang und durch den wald an eine kreuzung, und die 2 franzoesinnen, die ich da angetroffen habe, haben darauf bestanden, dass der weg zurueck nach kuranda LINKS ist („did you come from kuranda?“ „no, france“ „…yes. but where did you come from right now?“ „oh yes. kuranda“ „so is kuranda this direction?“ „oh, yes. kuranda. 10 minutes“). aha. danke. als dann nach 20 min immer noch kein zeichen von zivilisation erkennbar war, hab ich ein auto angehalten und gefragt – die 3 malaysier haben mich gruppenfotodann auch gleich aufgeklaert, dass es die falsche richtung ist, aber wenn ich will, kann ich gerne mitfahren, sie fahren jetzt zum wasserfall und dann zurueck nach kuranda. na, wenn das kein gluecksfall ist!

zurueck gings dann mit der seilbahn, zusammen mit 5 aussies, die noch nie in ihrem leben seilbahn gefahren sind und bei jedem pfeiler zusammengezuckt sind oder die augen geschlossen (und wahrscheinlich heimlich gebetet) haben.

oh, achso, bilder (auch unterwasserkamera!) sind hier


magnetic island

Juni 28, 2007

gestern hab ich mir einen roller ausgeliehen und bin auf der insel rumgeduest (naja, maggie islandgeduest ist vielleicht nicht gerade das richtige wort…). magnetic island hat ein paar bays, die groessten, bekanntesten sind nelly bay (da ist mein hostel und da legt die faehre an), horseshoe bay und picknick bay (zum vergroessern bitte anklicken…)

die schwarzen linien sind strassen, woanders kann man nicht hin mit normalen vehikeln. dafuer gibt es viele walkingtracks, unter anderem zu den bays, die mit fahrzeugen unzugaenglich sind. forts
einen von diesen walkingtracks hab ich gestern gemacht, angeblich sollte man da koalas sehen – ich hab leider keinen entdeckt. dafuer gab es viele aussichtspunkte wie diesen…

die fotos (unter anderem auch noch von airlie beach und unserem letzten abend mit einem lustigen trinkspielchen…) sind online

hostelauch mein hostel ist recht schoen im sonnenschein, deswegen hab ich heut gleich noch ein paar fotos gemacht, das beste ist links: das ist der ausblick, wenn ich von der commonarea ueber die bruecke zu den bungalow-dorms gehe… toll, oder?