singapur

August 10, 2007

schwuel, heiss, drueckend, schwuel, schwuel, …
ich bin gestern nacht (halb 1) am flughafen angekommen, und es war schwuel. kaum auszuhalten. und daran hat sich bis jetzt nichts geaendert! den rest der 1. nacht hab ich am flughafen verbracht, und jetzt bin ich in einem hostel. zum ersten mal kann ich alex garland alias richard vollstens verstehen: heiss, abgefacktes hostel, dreckig, laut, essen ueberall, voll, menschenmenschenmenschen, heiss, heiss, heiss – und kein ende in sicht! bin ja mal gespannt, ob ich spaeter endlich schlafen kann, muede genug waere ich ja. keine ahnung. und selbst wenn – ich schaetze, wenn ich aufwache, bin ich durchgegart oder in der dampfwaesche zusammengeschrumpft.
singapur beschreiben…. naja. entschuldigung, wenn ich mich wiederhole, aber das gravierendste merkmal ist die schwuele. es fuehlt sich an, als waere die luft zu schwer, zu fluessig zum atmen, und jedes mal, wenn man verzweifelt nach luft schnappen will, ist es doch wieder nur ein mund voll feuchtigkeit. ihr wisst schon, so ein wetter, dass man am liebsten irgendwo im haus verbringt, am besten im keller, wo es KUEHL ist. und man BETET, dass das erloesende gewitter endlich kommt, die luft reinwaescht. der unterschied ist nur, dass es hier weder einen kuehlen keller gibt noch ein gewitter!
ansonten ist singapur wirklich, wie man sich asien so vorstellt: laut. voll. eng.
shoppingmall an shppingmall – und zwar nicht nur eine oder zwei, sondern VIELE! man geht aus einer raus, dann hat man schon die naechsten 3 eingaenge zur auswahl! shopping ist das inoffizielle hobby der singapurer und aller touristen. mittlerweile weiss ich auch, wieso: das liegt naemlich nur zum TEIL an den billigen preisen! es ist ganz einfach so, dass die malls die einzigen orte sind, an denen man sich aufhalten kann – alle einkaufszentren sind klimatisiert!!! man wird hier also praktisch gezwungen, einzukaufen, um nicht an der hitze zu sterben.
leider kann ich keine fotos machen, meine kamera ist irgendwie… ich hoffe mal nicht… kaputt? vielleicht muss ich sie nur mal wieder laden (nach 1.458 ayers-rock-bildern), aber die steckdosen hier haben alle ein loch zu viel – ob das wohl auch an der hitze liegt? ventilationsloch?

…aber es sind ja nur noch… 28? … stunden, die halt ich hier auch noch aus. bis naechste woche ;-)


cairns und kuranda

Juli 11, 2007

cairns ist eine stadt fast wie jede andere auch – nur waermer und mit dschungelteilen in der innenstadt. ansonsten – halb so gross wie augsburg und nicht viel zu sehen.

dafuer kann man von hier aus tolle ausfluege machen – zum einen raus zum great barrier reef, in den daintree-rainforest und nach kuranda (was ich gestern gemacht habe)

kuranda ist eigentlich auch nix besonderes – hier ist der weg das ziel. auf dem hinweg bin ich scenic railwaymit der kuranda scenic railway gefahren, vorbei an wasserfaellen und ueber bruecken und druch handgegrabene tunnel.

dann hab ich mich ein bisschen im schmetterlingspark rumgetrieben (enttaeuschend, da hab ich ja beim raften mehr und schoenere schmetterlinge gesehen!), hab mich von linda auf ihrer kraeuterfarm rumfuehren lassen (dafuer umso interessanter!) und hab mich schliesslich verlaufen – ich kam gerade von einem spaziergang am fluss entlang und durch den wald an eine kreuzung, und die 2 franzoesinnen, die ich da angetroffen habe, haben darauf bestanden, dass der weg zurueck nach kuranda LINKS ist („did you come from kuranda?“ „no, france“ „…yes. but where did you come from right now?“ „oh yes. kuranda“ „so is kuranda this direction?“ „oh, yes. kuranda. 10 minutes“). aha. danke. als dann nach 20 min immer noch kein zeichen von zivilisation erkennbar war, hab ich ein auto angehalten und gefragt – die 3 malaysier haben mich gruppenfotodann auch gleich aufgeklaert, dass es die falsche richtung ist, aber wenn ich will, kann ich gerne mitfahren, sie fahren jetzt zum wasserfall und dann zurueck nach kuranda. na, wenn das kein gluecksfall ist!

zurueck gings dann mit der seilbahn, zusammen mit 5 aussies, die noch nie in ihrem leben seilbahn gefahren sind und bei jedem pfeiler zusammengezuckt sind oder die augen geschlossen (und wahrscheinlich heimlich gebetet) haben.

oh, achso, bilder (auch unterwasserkamera!) sind hier


mission beach

Juli 9, 2007

wow, was fuer ein aufenthalt!
mission beach – ein strand, dann ein paar haeuser/geschaefte, dann regenwald – alles auf einmal. alles auf kleinstem raum. supernette leute.

bushwalkam ersten tag hab ich ne kleine wanderung unternommen, ein rainforestwalk auf den „berg“ …(oh, ich hab vergessen, wie er heisst. sorry.), und auch versucht, bilder zu machen – unmoeglich. es gibt nur 3 bilder, a.) weil es frustrierend ist, wie unspektakuraer die umgebung auf fotos aussieht, und b.) weil mir beim menuerumspielen (wollte versuchen, mit anderen belichtungseinstellungen bessere fotos zu kriegen) die batterie ausgegangen ist.

nachmittags hat sergio, der italienische rezeptionist, mich zum hostel-byo-BBQ eingeladen, und nach ein paar stunden am strand ich und das feuer…haben wir gegrillt und dart gespielt, dazu ein bisschen wein und bier getrunken und schliesslich ein lagerfeuerchen am strand angezuendet. gitarre, bongos und digeridoo waren ebenso am start wie flamesticks, und es war wirklich ein abend, wie man sich nur wuenschen kann – endlich weg vom typischen east-coast-backpacker-party-leben, dass mir wirklich auf den geist geht.

am naechsten tag, samstag, war ich den ganzen tag beim rafting im tully river – wow. ein riesenspass, nicht nur, weil die guides so lustig waren und ein regelrechter krieg zwischen den einzelnen booten entbrannt ist (leute ins wasser ziehen, mit dem padden nasspritzen usw), sondern auch der fluss an sich – ueberall grosse felsbrocken, steile felswaende an den seiten, gelegentlich ein (eiskalter!) wasserfall, unter dem wir dann „duschen“ waren….

mein letzter tag, gestern, sonntag, war dann sehr chillig – nochmal ein bisschen im wald rumlaufen, dann dart spielen im hostel – unter anderem mit steven, einem ansaessigen, der mir erklaert hat, er kocht heute fuer sich und seinen mitbewohner spaetzle… er hat mich auch gleich eingeladen, im gegenzug musste ich nur versprechen, ihm zu helfen, falls es noetig sein sollte, und die sosse vorzubereiten. meine hilfe hat er allerdings nicht gebraucht, und so hab ich zum ersten mal in australien spaetzle (aus der kartoffelpresse!) gegessen.

mittlerweile bin ich in cairns angekommen und schaue mich jetzt hier mal ein bisschen um.


cold and rainy in airlie beach

Juni 18, 2007

… tja. da freut man sich, endlich aus budaberg wegzukommen und ca. 1.000 km weiter im norden wieder auf die sonne und waerme zu treffen, und dann kommt man nach einer 11stuendigen busfahrt in airlie beach an und es regnet.
um 09:30 uhr bin ich angekommen, und jetzt ist es 16:23 und es regnet immer noch.
aber gottseidank ist es nicht ganz so kalt wie in bundaberg….

exkurs: um euch jetzt mal die illusion zu nehmen, australien waere mit dem ewigen sommer gesegnet: die letzten 3-4 wochen in bundaberg haben wir nur gefroren. zwischen 10:00 und 15:00 uhr war es warm, wenn die sonne zu sehen war, aber dann hat sie innerhalb von minuten dermassen an kraft verloren – so etwas hab ich in deutschland noch nie erlebt. innerhalb kuerzester zeit wird es ‘fucking freezing’ und ohne lange hose und pulli und am besten noch jacke (ich hab meine leider irgendwo verloren/vergessen) geht gar nix mehr! und das meistens schon um 16:00!!!! krass.
und dann die naechte… charlotte hat sich regelmaessig ihre bettflasche gefuellt – da bin ich richtig neidisch gewesen, haette meine kleine rosa waermflasche doch mitnehmen sollen… aber wer kann denn sowas ahnen?

aber ich habe schon ne tolle unterkunft hier in airlie beach gefunden, da zieh ich morgen ein, und war mich in dem „oertchen“ umschauen – endlich beginnt der urlaub wieder!!! yes!