vor zwei tagen bin ich also wieder in melbourne angekommen.
melbourne hat mir gut gefallen, als ich das erste mal hier war, aber jetzt muss ich sagen: es ist eine traumstadt. wirklich! die menschen sind unheimlich nett und hilfsbereit, die innenstadt ist lebendig, viele kleine cafes und bars versteckt in den seitenstrassen, aus den laeden kommt gute musik (endlich kein bauernrave mehr wie ueberall seit brisbane!), parks und brunnen ueberall…
leider hat mich jetzt doch in meinen letzten tagen der winter eingeholt, und ich hab mir ne erkaeltung eingefangen. ja, es ist kalt hier! meine nase laeuft, mein kopf tut weh und ich bin unheimlich schlapp und zittrig – genau SO hab ich mir das vorgestellt. trotzdem hatte ich glueck im unglueck, mein hostel ist naemlich wirklich dafuer gemacht, den winter dort zu verbringen: die nunnery! heiligenbilder und marienfiguren in einem uralten, superstylischen haus, breite holztreppen, nischen, spiegel, schwere teppiche, kronleuchter. gemuetliche lounge mit offenem kaminfeuer und ledercouchen, weichen kissen, kostenlosem tee, kaffee und KABA. saubere, kleine kueche, muesli und semmeln und selbstgemachte jam zum fruehstueck. die angestellten nennen sich selbst “die schwestern”, und bruder francis ist die letzen 2 abende auf meinem schoss in der lounge gelegen und hat sich streicheln lassen.
und da ich ja jetzt am ende meiner reise bin, sag ich doch mal ein dickes DANKE!
da sind so ein paar kleine dinge, die mich ueberallhin begleitet haben… danke fuer die zwei steine, die bei wichtigen entscheidungen helfen – ich hab sie zwar nie gebraucht, aber der gedanke an sich war troestend (und eines der wohl am symboltraechtigsten geschenke, die ich je gekriegt hab!). danke auch fuer den herzstein – jeder, der ihn zufaellig gesehen hat, hat ihn neidisch bewundert. das armband mit der wunschholzperle, das ich gegen alle wahrscheinlichkeiten immer noch habe! hey, und der powerriegel (den ich natuerlich schon lange gegessen hab und der seinen zweck sehr wohl erfuellt hat!) wow, danke fuer das taschenmesser! ohne das waere ich wirklich oft aufgeschmissen gewesen! …fuer das “first aid”-kit, obwohl es manchmal bei anwendung eher mehr wunden aufgerissen als zugeklebt hat.
vielen dank fuer viele emails, nette gaestebucheintraege (und fotokritiken), fuer haeufige icq-sessions (fuer manche von euch mitten in der nacht) und skype-”dialoge” und die vielen versprechungen, dass ich auch nach 6 monaten zuhause durchaus noch willkommen bin! (kitschig, ich weiss. aber all das zusammen hat mich wohl vor allzugrossen heimweh-anfaellen bewahrt!)
bis bald!