surfers paradise
war sehr schoen. brad und mark haben ein apartment gemietet, und zusammen mit charlotte hab ich ein paar tage bei denen gewohnt. neben einem ausgiebigen stadtbummel und einem besuch in einem riesenshoppingmalldorfstadt (RIESIG!), haben wir auch einen ausflug nach byron bay und nimbin gemacht.
am naechsten morgen (aufstehen um 05:00 uhr) hat charlotte mich dann zum flughafen gefahren, und dann gings nach…
alice springs
mittags dort angekommen, hab ich den restlichen tag auf erkundungstour in der stadt verbracht, aber… es ist nicht wirklich viel zu
sehen. alice springs ist winzig. auf meinem weg zurueck zum hostel war dann auf einmal ein huegel im weg, und als ich mich aufmachte, diesen zu erklimmen, wurde ich mit einem spektakulaeren sonnenuntergang belohnt.
am naechsten morgen (aufstehen um 05:00) startete die 3-tages-camping-wandertour ins rote herz, zuerst zum
kings canyon
wow. viel wandern, viel „treppen“steigen, aber… wahnsinnig schoen. leider sind die fotos nicht mal halb so eindrucksvoll wie die realitaet. mitten in dem canyon gibt es waterholes, umgeben von palmen – gennant der garten eden. wuerde man nicht fuer moeglich halten, wenn man die bergformation von aussen sieht. dort haben wir dann eine kurze pause eingelegt und gebadet (eiskalt! brr!), und dann sind wir zu unserem campingspot gefahren. unterwegs, passend zum mondaufgang, haben wir einen kurzen stop eingelegt und feuerholz gesammelt. an der final destination fuer den ersten tag angekommen, haben wir die swags ausgerollt und ein feuerchen gemacht, toepfe draufgestellt und ein festmahl gekocht!
am naechsten morgen (aufstehen um 05:15) ging es dann richtung
kata tjuta und uluru
vor dem eigentlichen hoehepunkt der reise haben wir noch bei den olgas (kata tjuta) einen stop eingelegt. die olgas sind ungefaehr gleichzeitig mit ayers rock entstanden, als ein anderes, uraltes, riesengrosses gebirge langsam zerfallen ist und flussabwaerts getragen wurde.
wieder eine wanderung, stop im culural center, und dann endlich! weiter zum ayers rock. ihr wusstet wahrscheinlich, dass es kein richtiges gebirge ist, sondern nur ein grosser stein, aber wusstet ihr auch, dass die vertikalen linien eigentlich sedimentschichten sind? dieser „stein“ hat sich ueber die jahrtausende um 90 Grad gedreht… schwer zu glauben, hm? ich habe bestimmt tausende von fotos gemacht… einfach beeindruckend. wir sind halb um den berg rumgelaufen, haben dann am parkplatz auf den sonnenuntergang gewartet. als wir schliesslich abgefahren sind, hat der ganze bus (auf scotts wunsch) „we are the campions“ mitgegroelt, und alle anderen „normalen“ tourbusinsassen haben uns verwirrt nachgeschaut.
am naechsten morgen (aufstehen um 05:30) ging es dann nochmal zum ayers rock, um ihn auch im sonnenaufgangslicht zu
sehen (WOW!), dann sind wir nochmal am fuss entlanggelaufen, diesmal hat uns scott dreamtime-stories erzaehlt. jede steinformation, jede schattierung und hoehle hat eine eigene entstehungsgeschichte, leider kennen wir nur sehr wenige davon – diese geschichten sind heilig. genauso wie der berg selbst uebrigens (was aber an diesem morgen einige leute nicht davon abgehalten hat, den berg trotzdem zu besteigen).
schliesslich haben wir uns in den bus gesetzt und sind wieder nach alice springs geduest, haben ein bisschen gefeiert und sind dann erleichtert in richtige betten gefallen. (wobei ich anfuegen muss, dass die swags (=eine mischung aus schlafsack und zelt mit eingebauter isomatte) sehr warm und komfortabel waren)
oh ja, tierchen haben wir gesehen: neben viiieeelen fliegen und ameisen war da ein emu an der tankstelle, kamele auf der farm, ein zamer dingo und kaenguruhs am strassenrand – sowie ein paar wildpferde.
fotos vom trip gibts wie immer hier
alice springs
heute haben wir den tag dann sehr chillig begonnen – botanischer garten und dann im schatten vor den royal flying doctors australia im gras gelegen und entspannt. irgendwie waren wir wie die 10 negerlein – so ungefaehr jede stunde ist einer von unserer (sowieso schon geschmolzenen) ayers-rock-familie verschwunden, um wegzufliegen oder -fahren. jetzt sind noch jess, joyce, jill und ich uebrig, und wir alle bleiben noch bis samstag.