cape tribulation

an meinem freien tag hab ich mich aufgemacht, um zum cape tribulation zu fahren – in einem kleinen, weissen, gemieteten auto. und ich kann euch sagen: das automatik-getriebe war sehr viel komplizierter, als es das links-fahren jemals gewesen waere!

mit der faehre ueber den daintree river, war meine erste station ein „rainforest discovery center“ – tony hatte es mir empfohlen, also hab ich halt mal hingeschaut. ich war noch nicht ganz sicher, ob ich auch reingehen wuerde, da es um die 30$ kostete – aber „it’ll be well worth the money“ – so tony und leonore.
ich schaue mir das foyer also mal an, und gehe dann – na, was macht man vor einem solchen kultureven? – richtig, man geht auf die toilette. ich oeffne also die tuere, und das erste, was mir ins auge faellt, ist das hier: spinne1.jpg

…wenn es irgendein anderes kuscheltier, von mir aus auch reptil oder insekt, gewesen waere, hatte ich natuerlich sofort meine hand danaben gelegt, um euch so anhand des fotos zu beweisen, dass dieses tierchen GROSS war – aber eine thekla? no, never! also muesst ihr mir so glauben. und ich uebertreibe nicht! dieses ding war nicht nur ein bisschen groesser, als unsere spinnen in deutschland (die mir ja schon reichen!), nein, nicht mal handflaechengross – diese spinne war locker so gross wie meine ganze hand! mit weit ausgestreckten fingern!
ihr koennt mir glauben, mein entschluss hat ganz schoen gewackelt. ich waere fast rueckwaerts wieder aus dem laden rausgegangen! wenn schon im toilettenvorraum solche viecher sitzen, NICHT hinter glas, was soll dann erst werden, wenn ich mal richtig im discovery center drin bin?
aber naja, die dame am schalter war dann doch sehr nett, hat mir erklaert, was mich erwartet, und hat mich gefragt, ob ich den „huntsman“ gesehen habe? der saesse schon laenger da, letzte woche waere er sogar IN den toiletten selber gewesen – so, dass man ihn erst sieht, wenn man die tuere schliesst. na, da hatte ich ja nochmal glueck, oder? ich haette mich nie wieder rausgetraut…

alles in allem bin ich aber wirklich froh, dass mich die spinne nicht abgeschreckt hat, denn es war superinteressant – ein spaziergang in verschiedenen hoehen des regenwalds, mit infos zu den jeweiligen pflanzen und bewohnern…
weiter gings dann mit einem kurzen besuch bei einer ice-creamery, die alles selber machen – will heissen, milch von eigenen kuehen, fruechte von eigenen baeumen, honig von eigenen bienen usw., dann ein kurzer mangroven-boardwalk und strandaufenthalt, bevor ich dann …naja, ich schaetze, ich bin einfach zu weit gefahren. die strasse war keine strasse mehr, und ich war nicht sicher, ob ich hier ueberhaupt sein darf mit meinem gemieteten auto – aber ich wurde mit anblicken wie diesem hier belohnt!wasserfall

mittlerweile ist es samstag, morgen ist „show“ (so etwas wie ein jahrmarkt) in mossman, und am mittwoch fliege ich von cairns nach brisbane. die letzten tage sind angebrochen…

PS:mittlerweile ist es sogar schon dienstag, die 3 amerkanischen maedels und ich waren auf der show, haben martin (von airlie beach und magnetic island) gestroffen, er hat uns kostelos autoscooter verschafft und wir hatten nen echt netten abend. morgen gehts nach surfers paradise, ich wohne fuer ein paar tage bei brad und mark und charlotte.

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