cairns ist eine stadt fast wie jede andere auch – nur waermer und mit dschungelteilen in der innenstadt. ansonsten – halb so gross wie augsburg und nicht viel zu sehen.
dafuer kann man von hier aus tolle ausfluege machen – zum einen raus zum great barrier reef, in den daintree-rainforest und nach kuranda (was ich gestern gemacht habe)
kuranda ist eigentlich auch nix besonderes – hier ist der weg das ziel. auf dem hinweg bin ich
mit der kuranda scenic railway gefahren, vorbei an wasserfaellen und ueber bruecken und druch handgegrabene tunnel.
dann hab ich mich ein bisschen im schmetterlingspark rumgetrieben (enttaeuschend, da hab ich ja beim raften mehr und schoenere schmetterlinge gesehen!), hab mich von linda auf ihrer kraeuterfarm rumfuehren lassen (dafuer umso interessanter!) und hab mich schliesslich verlaufen – ich kam gerade von einem spaziergang am fluss entlang und durch den wald an eine kreuzung, und die 2 franzoesinnen, die ich da angetroffen habe, haben darauf bestanden, dass der weg zurueck nach kuranda LINKS ist („did you come from kuranda?“ „no, france“ „…yes. but where did you come from right now?“ „oh yes. kuranda“ „so is kuranda this direction?“ „oh, yes. kuranda. 10 minutes“). aha. danke. als dann nach 20 min immer noch kein zeichen von zivilisation erkennbar war, hab ich ein auto angehalten und gefragt – die 3 malaysier haben mich
dann auch gleich aufgeklaert, dass es die falsche richtung ist, aber wenn ich will, kann ich gerne mitfahren, sie fahren jetzt zum wasserfall und dann zurueck nach kuranda. na, wenn das kein gluecksfall ist!
zurueck gings dann mit der seilbahn, zusammen mit 5 aussies, die noch nie in ihrem leben seilbahn gefahren sind und bei jedem pfeiler zusammengezuckt sind oder die augen geschlossen (und wahrscheinlich heimlich gebetet) haben.
oh, achso, bilder (auch unterwasserkamera!) sind hier