nimbin und surfers paradise

also, auf gings!
weg aus dem traumhaften, ueberteuerten byron bay, auf die grosse reise in meinen 4. bundesstaat. auf nach brisbane, queensland.

aber zuerst gab es da noch ein paar dinge, die wir mit der reise verbunden haben. wir – das sind in diesem fall robin, sander, jake (ein englaender aus dem surfcamp) und mark (nochmal ein englaender). also, wir haben einen bus gebucht, der uns zuerst nach nimbin, dann nach surfers paradise und schliesslich nach brisbane bringen sollte.

schon der aufbruch war sehr lustig: da sander und robin nach mir gebucht hatten und eine warten auf den busanzahlung geleistet hatten, waeren sie direkt am hostel abgeholt worden, waehrend ich zur main bus station laufen musste. das wussten die beiden aber nicht – und sind deshalb mit mir zur bus station. der bus allerdings wartete am hostel … sehr strange. nach einigem hin und her (robin rannte zurueck zum hostel, in der zwischenzeit ist der bus aber zur station gefahren, wollte mich und sander einladen, aber robin war ja noch auf dem weg….) sassen wir dann doch alle sicher im bus.

cookies und eine anleitung zum joint-bau

ganz klischeehaft hoerten wir dann auch ’streets of san francisco’, ‘mr. tambourine-man’, the doors, simon and garfunkel und andere flowerpower-songs.
als der busfahren dann einen nimbin-reisefuehrer rumgehen liess, konnt ich mir das lachen schon kaum mehr verkneifen: der reisefuehrer enthielt neben einer strassenkarte von nimbin und einer kurzen historischen abhandlung ueber die entstehung des dorfes unter anderem auch einige verhaltensregeln beim grasskauf, ein kochrezept fuer cookies und eine anleitung fuer ein dreiblatt.

nimbinwir waren natuerlich gespannt… und wurden nicht enttaeuscht: nimbin war eine reise wert. es gab zwar nur eine strasse, ca. 500m lang, aber die zeit war in den 70ern stehengeblieben. nette cafes, alternativshops, hanf-klamotten, ein museum, viele rastas, bunt, bunt, bunt.
und: auch hier ist marihuana natuerlich illegal! aber das ist vielen einwohnern wohl egal… wir wurden mehr als einmal angesprochen, ob wir kaufen wollen – was wir natuerlich nicht gemacht haben!

nach einem netten lunch auf einer sonnenbeschienenen terasse mit palmen ging es dann weiter, in eine ’stadt’, die gegensaetzlicher nicht sein koennte:

kapitalismus am strand

surfers paradise. viel gibt es dazu nicht zu sagen. da ist das meer, dann der strand, eine schmale promenade, soweit ist ja alles gut. aber dann geht es auch schon los mit den hochhaeusern. shoppingmalls. mcdonalds, burgerking, pizzahut, subway. jegliche art von souveniershops. ab und zu ein supermarkt, dazwischen surfershops, hoffnungslos ueberteuert. grosse discos, mit shuttle-services. ein partydorf fuer mallorca-liebhaber. nur… sauberer, neuer.
wow, ich bin wirklich froh, dass wir nur fuer eineinhalb stunden da waren – surfers paradise hat fuer meinen geschmack absolut nichts zu bieten.

brisbane und der weg dahin

auf dem wegdie fahrt allerdings war gigantisch. wir sind durch eine irre schoene landschaft gefahren, fluesse neben uns, blaue berge im hintergrund, gruene, bewachsene huegel vor uns, kleine …ja, ich muss schon fast sagen: anwesen mit pferden, schafen, kuehen… wow. da kann man nur noch aus dem fensten starren und staunen und versuchen, den mund zuzumachen.

am abend sind wir dann in brisbane angekommen. sander und robin haben in einem hostel ausserhalb eingecheckt, ca. 40min per zug zur innenstadt, jake wohnt bei verwandten und mark und ich sind im selben hostel, 10min zu fuss ausserhalb der innenstadt. mehr gibts, wenn ich mehr gesehen hab….

fotos wie immer hier

Einen Kommentar schreiben